Keine AFD auf dem Corso Leopold – Stellungnahme des Veranstalters zum Corso Leopold am 11./12. Juni 2016

Der Corso Leopold e.V. hat in seiner Satzung verankert, Kunst und Kultur im Geist der Völkerverständigung zu fördern. Seit seiner Gründung sieht sich der Verein in der Verantwortung, die ihm für 4 Tage im Jahr anvertraute Leopoldstraße so zu verwandeln, dass sie allen Menschen, ihren Initiativen, Manifestationen, Weltanschauungen, Religionen und Parteien zugänglich ist. Diese Offenheit versteht der Veranstalter als Kultur des urbanen Miteinander, das sich besonders im öffentlichen Raum ereignet. Darum hat sich der Corso das Motto “ Miteinander Füreinander“ gegeben, und zwar gerade in Zeiten, wo die Betonung dieser Werte angebracht ist.

Die AfD veranlasst uns nun mit ihrer Anfrage, einen Stand auf dem Corso Leopold einrichten zu dürfen, in aller Klarheit auf diese unsere Prinzipien hinzuweisen und dieser Bitte nicht zu entsprechen. Leider ist dem geltenden Parteiprogramm sowie den öffentlichen Äußerungen ihrer Vertreter zu entnehmen, dass die AfD diese Kultur des Miteinander nicht wünscht, sondern sich dagegen ausspricht. Gerne laden wir sie wie jede andere Partei ein, am Corso teilzunehmen, wenn sich dies ändern sollte.