Wo Schwabing leuchtet …

Der Corso Leopold hat ein unerhörtes Programm

Den Corso Leopold, wie ihn wir Schwabinger kennen, gibt es so seit 15 Jahren. Inzwischen kommen – zusammen mit dem anschließenden Streetlife – bis zu 350.000 Menschen vorbei. Damit ist er Europas größtes Kulturfest, das trotz seiner Ausmaße immer ruhig und verträglich abläuft. Darauf kann Schwabing stolz sein, denn auf dem Corso zeigt Münchens berühmtester Stadtteil so richtig, was er drauf hat.

Dieses Jahr gibt´s wieder Attraktionen in Hülle in Fülle. Ein großes Happening feiert Europa (nur so viel wird hier verraten: PULSofEUROPE ist dabei). Dem Corso ist die Verständigung der Völker ein großes Anliegen. Es hat jedes Friedensfest verdient. Muss man gesehen und erlebt haben!

Unser konkurrenzloses Musikfest bietet Bands im Dutzend an. So viel Musik braucht einen Überblick. Dafür gibt es ein großes Programmheft, das man sich rechtzeitig besorgen sollte, es steht auf www-corso-leopold.de zum Download bereit (Achtung: DIN A3-Format), eine Smartphone-App für die Besucher, und an jeder der 9 Bühnen gibt’s eine Programmtafel. Nichts verpassen ist richtig schwerig!

Schwabinger Kultur präsentiert sich nicht nur im Duft der vielen Schmausebuden oder einem gemütlichen Bier auf (nicht neben!) der Leopoldstraße, mit eleganten Apéritifs und dem unvermeidliche Duft von Geratenem. Auf dem „Platz der Schwabinger“ bietet der Corso ein zweitägiges Bühnenprogramm u.a. mit Heiner Müller und Bumillo, Ecco Meinecke und Maria Pescheck, der Schwabinger Band Blue Dawg und vielen anderen bekannten Schwabingern. Am Samstag spielen der wunderbare Otto Göttler und Geli Huber ihre unverschämte Wirtshausmusi. Ein Geheimtipp.

So wie Schwabing immer den Duft der weiten Welt atmete, ist es ein Ort der kulturellen Vielfalt. 15 Religionen und religiöse Initiativen bilden den „Kreis der Religionen“, eine Insel der Spiritualität und des Friedens auf dem Corso Leopold. Ihnen allen geht es um die Förderung humanitärer Ideale. Gleichzeitig will ein breites Bündnis religionsfreier Gruppierungen das „fröhlich lachende Gesicht des säkularen Humanismus“ repräsentieren.

Ein paar Meter weiter gibt es ein kunterbuntes Mitmachprogramm für Kinder und Familie, und dann kämpfen schon wieder hochbegabte Jugend-Fußballer aus aller Welt um einen Pokal. Am Zaun machen sich die Talentscouts Notizen, das darf man nicht verpassen! Und dann kann man erst recht nicht vorbeigehen am „speakers corner“, wo die besten Redner der Münchner Politik das Publikum – ihre Wähler – umwerben.

So ist für jeden etwas da. Wir haben gutes Wetter und machen gute Laune. Dann leuchtet Schwabing wieder, wie es sein soll.

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